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Der Messingweg in Ebenau

Die Geschichte des Ebenauer Messingwerkes ist eng verflochten mit jener des Handelshauses Stainhauser in Salzburg. 1585 errichteten die Brüder Andreen und Maximilian eine Messinghütte, die 1634 von Erzbischof Paris Lodron erworben wurde. Neben der „hochfürstlichen Messingfabrik“ gab es auch einen Eisenhammer, eine Drahtzieherei und eine Sensenschmiede. Diese Erweiterungen führten zu einer Hochblüte des Industriestandortes Ebenau. 1792 wies Ebenau bei 320 Einwohnern, 34 Hüttenwerks- und Hammergebäude auf. Mit der Säkularisierung Salzburgs 1816 und einen Rückgang der Nachfrage wurde 1844 die Messingerzeugung eingestellt. Der Kupfer- u. Eisenhammer blieb noch bis 1875 bestehen.

7 Schautafeln über montanhistorische, sowie natur- u. kulturgeschichtliche Themen informieren den Besucher auf der 1-stündigen Wanderung. Diese beginnt beim Kriegerdenkmal. Von dort führt der Weg die „Ebenauer Industriezeile“ entlang zur „Klamm im Dolomit“. Vorbei an der ehemaligen Schmelzhütte (Gemeindeamt) mit angebauten Fürstenstöckl (Heimatmuseum) geht es zum Brunnengarten. Dort informieren Schautafeln über die Montangeschichte. Der Weg führt weiter zur Pfarrkirche und zum Kirchbergfelsen (Fahnenmast), von wo aus ein „informativer“ Panoramablick über das Becken von Ebenau vermittelt wird. Entlang dem Schwarzaubach, mit dem Thema „Wasser und Energie“, geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Der Themenweg lässt sich mit einem Besuch im Heimatmuseum kombinieren. Dort findet man alte Gerätschaften aus der Zeit des Hammerwerkes, sowie historische Gewehre und Pistolen, die in der Waffenschmiede erzeugt wurden. Auch das Räderwerk des berühmten Salzburger Glockenspiels wurde in Ebenau gefertigt.


1. Tafel:
gegenüber vom Kriegerdenkmal

Beschreibung der Ebenauer Themenwege: „Messingweg“ und „Wasserweg“

2. Tafel: beim Muskathaus       

Beschreibung der Klamm, die sich mitten im Ort befindet

3. & 4.Tafel: beim Brunnengarten

Beschreiben die Messingerzeugung & Verarbeitung

5. Tafel: bei der Kirche

Beschreibung der Kirche

6. Tafel: steht auf der „Kirchenberg Stoawand“

Übersicht und Landschaftsbeschreibung

7. Tafel: beim Kleinkraftwerk Itzlinger- Kellerweg

Beschreibung Eiszeit, Wasser und Energieerzeugung