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Mozartstätten in Salzburg

Mozarts Geburtshaus

Das Haus ist über drei Stockwerke als Museum eingerichtet. Im Mittelpunkt stehen Originalinstrumente Mozarts und authentische Portraits. Ausgestellt sind außerdem Salzburger Möbel und Gegenstände des täglichen Gebrauchs aus der Zeit Mozarts. Weitere themenspezifische Bereiche, die auch als Sonderausstellungen wechseln, dokumentieren die Rezeption Mozarts; "Mozart auf dem Theater" zum Beispiel zeigt anhand von Bühnenbildmodellen, Kostümen und Requisiten die unterschiedlichen Inszenierungsstile bedeutender Regisseure über mehrere Jahrzehnte.

Entfernung vom Hotel: ca. 17km
Parkplätze: in der Altstadtgarage oder am
Park & Ride Parkplatz "Süd" gegen Gebühr
Detailinfos: mozarteum.at


 

Mozarts Wohnhaus

In den Räumen der ehemaligen Wohnung der Familie Mozart im ersten Stock befindet sich heute ein Museum, welches die Geschichte des Hauses und das Leben der Familie Mozart dokumentiert. Leben und Werk von Wolfgang Amadeus Mozart stehen im Mittelpunkt. Ein Infrarot-Führungssystem in sechs Sprachen und mit Tonbeispielen unterlegt, geleitet den Besucher durch das Museum. Besondere Schwerpunkte in der Gestaltung sind den Reisen von Wolfgang Amadeus Mozart (auf einer Reisetafel kann man diese nachvollziehen), sowie seiner Schwester Maria Anna - "Nannerl" - gewidmet. Ein "Ambiente-Raum" veranschaulicht die Wohnkultur der damaligen Zeit. Den Abschluß bildet
die Multivision mit dem Titel "Mozart und Salzburg" -
ebenfalls in sechs Sprachen.

Entfernung vom Hotel: ca. 17km
Parkplätze: in der Altstadtgarage oder am
Park & Ride Parkplatz "Süd" gegen Gebühr
Detailinfos: mozarteum.at


 

Zauberflötenhäuschen

Im Bastionsgarten, der von den Konzertsälen aus zugänglich ist und an den Mirabellgarten anschließt, steht das "Zauberflötenhäuschen", ein kleiner Holzbau, in dem Mozart Teile seiner "Zauberflöte" KV 620 komponiert haben soll. Mozart soll in dem Häuschen von seinem Textdichter Emanuel Schikaneder eingesperrt worden sein, um mit der Komposition termingerecht fertig zu werden, sich hier mit Sängerinnen und Sängern getroffen und Teile der "Zauberflöte" geprobt haben. 1873 schenkte der bisherige Besitzer Fürst Starhemberg das Zauberflötenhäuschen der Internationalen Mozart-Stiftung. Es ist im Rahmen der Veranstaltungen im Großen Saal des Mozarteums während des Sommers zu besichtigen.

Entfernung vom Hotel: ca. 17km
Parkplätze: in der Altstadtgarage oder am
Park & Ride Parkplatz "Süd" gegen Gebühr
Detailinfos: mozarteum.at
 


Sankt Sebastians Friedhof

In der Linzergasse am Fuße des Kapuzinerberges liegt der St.-Sebastians-Friedhof, wo in der Nähe der Gabriels-Kapelle zahlreiche Mitglieder der Familie Mozart ihre letzte Ruhestätte fanden: 1755 Wolfgang Amadeus Mozarts Großmutter mütterlicherseits, Eva Rosina Pertl (geb. 1688); 1787 Leopold Mozart; 1798 Genoveva Weber (geb. 1764), die Tante Constanze Mozarts und Mutter Carl Maria von Webers (1786-1826); 1805 Nannerls erste Tochter Johanna Maria Anna Elisabeth von Berchtold zu Sonnenburg (geb. 1789); 1826 Georg Nikolaus Nissen, Constanzes zweiter Mann; 1842 Constanze Nissen, verw. Mozart. Mozarts zwei Schwägerinnen Aloisia Lange (1761-1839) und Sophie Haibel (1763-1846), die ihre letzten Lebensjahre in Salzburg verbrachten, wurden ebenfalls am St.-Sebastians-Friedhof begraben, jedoch 1895 exhumiert und am Kommunalfriedhof beigesetzt.

 


Lodronischer Primogeniturpalast

Im Lodronischen Primogeniturpalast (Mirabellplatz 1), jenem Gebäude, welches heute die „Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum" beherbergt, musizierte Mozart mit seinen Freunden gerne. Für die Gattin des Erbmarschalls Ernst Maria Johann Nepomuk Graf Lodron (1716-1779), Maria Antonia (1738-1780), schrieb er in den Jahren 1776 und 1778 zwei Nachtmusiken KV 247 und KV 287. Ihr und ihren Töchtern Maria Aloysia (geb. 1761) und Maria Josepha (geb. 1764) widmete er das Konzert für drei Klaviere KV 242.

 
 

Mozart-Denkmal

Im Jahre 1835 regten der Salzburger Sigmund von Koflern und der aus Posen eingewanderte Schriftsteller Julius Schilling an, in Salzburg ein Mozart-Denkmal (Mozartplatz) zu errichten. Nach einem Spendenaufruf, dem viele Salzburger Folge leisteten, konnte das Denkmal beim Münchner Bildhauer Ludwig von Schwanthaler und dem königlichen Gießer Johann Stiglmaier in Auftrag gegeben werden.
Am 4. September 1842 fand am Michaelerplatz (heute Mozartplatz) im Beisein der zwei Söhne Mozarts - Constanze Nissen, verw. Mozart, war am 6. März 1842 in Salzburg gestorben - die feierliche Enthüllung statt. Franz Xaver Mozart, genannt Wolfgang Amadeus Mozart (Sohn), dirigierte zu Ehren seines Vaters eine selbstverfasste Festkantate op. 30.

 


Dom

Im Dom zu Salzburg wurden am 21. November 1747 die Eltern Wolfgang Amadeus Mozarts, Leopold und Anna Maria, getraut. Die Annahme, die Eltern Mozarts seien in Aigen bei Salzburg getraut worden, geht auf eine scherzhafte Bemerkung Leopold Mozarts in einem Brief an Lorenz Hagenauer zurück: sie hätten dort ein Gelübde abgelegt. Hier wurde Wolfgang Amadeus Mozart am 28. Januar 1756 getauft. Mozart - er war seit 1779 Hoforganist - komponierte seine Kirchenmusik fast ausschließlich für den Salzburger Dom. Es entstanden Messen, Proprien, Offizien, Litaneien, Kirchengesänge und Kirchensonaten.



Erzabtei St. Peter

Mozart verband seit frühester Jugend eine enge Beziehung zur Erzabtei St. Peter. Für die Primiz seines Jugendfreundes Kajetan Rupert Hagenauer, der in den Jahren 1786 bis 1811 dem Kloster als Abt vorstand, komponierte Mozart die „Dominicus-Messe" KV 66. Während seines Salzburg-Aufenthaltes wurde am 26. Oktober 1783 unter der Leitung des Komponisten die unvollendet gebliebene c-Moll-Messe KV 427 (417a) uraufgeführt. Seine Frau Constanze sang die Sopranpartie. Hinter der Stiftskirche auf dem Petersfriedhof liegen in der Kommunegruft (Aufgang zu den sogenannten Katakomben) Mozarts Schwester Maria Anna Berchtold zu Sonnenburg (1751-1829) und Mozarts Freund Johann Michael Haydn begraben. Kleine Porträts erinnern an diese zwei berühmten Salzburger Bürger.


Residenz

Im Rittersaal der Residenz (Residenzplatz 1) fand am 12. März 1767 die erste Aufführung von Mozarts geistlichem Singspiel „Die Schuldigkeit des Ersten Gebots" KV 35, am 23. April 1775 die Erstaufführung der Serenata „Il Re pastore" KV 208 statt. Als Mitglied der Salzburger Hofmusik gab Mozart in der Residenz zahlreiche Konzerte.


 

Alte Universität

In der Großen Aula (Aulatheater) der Alten Universität
(heute Theologische Fakultät, Hofstallgasse) trat
Mozart im Alter von 5 Jahren im Schuldrama
„Sigismundus Hungariae Rex" als Tänzer auf. Am 13. Mai
1767 wurde seine lateinische Schulkomödie „Apollo et
Hyacinthus" KV 38 aufgeführt.
 



Kollegienkirche

Für die feierliche Eröffnung des vierzigstündigen
Gebets in der Kollegienkirche (Universitätskirche,
Universitätsplatz) am 5. Februar 1769 komponierte
er die d-Moll-Messe KV 65 (61a).




Mozarteum


Am 20. September 1880 entstand nach der Trennung des 1841 gegründeten „Dom-Musik-Vereins und Mozarteums" die „Internationale Stiftung Mozarteum", deren Ziel die Pflege und Förderung der Tonkunst und der Mozart-Verehrung ist. 1910-1914 wurde das Mozart-Haus, im Volksmund „Mozarteum" genannt, im Münchner Jugendstil erbaut.

Die Internationale Stiftung Mozarteum ist Mozart-Freunden in aller Welt verbunden, was u.a. in mehr als 70 Mozart- Gemeinden und -Gesellschaften auf allen Kontinenten Ausdruck findet.

Aktivitäten der Internationalen Stiftung Mozarteum sind: Musik: Mozartwoche - das Salzburger Musikfest im Winter, Konzert-Saison, Begegnung - das Festival im Frühjahr
Museen: Mozarts Geburtshaus, Mozart-Wohnhaus, Zauberflötenhäuschen
Wissenschaft: Bibliotheca Mozartiana - die bedeutendste Mozart-Bibliothek der Welt,
Neue Mozart-Ausgabe, Mozart-Archiv,
Mozart Ton- und Film-Sammlung.

Entfernung vom Hotel: ca. 17km
Parkplätze: in der Altstadtgarage oder am
Park & Ride Parkplatz "Süd" gegen Gebühr
Detailinfos: mozarteum.at



Wallfahrtskirche Maria Plain

Für die Wallfahrtskirche Maria Plain, in der die Familie Mozart häufig Messen lesen ließ, komponierte Mozart nicht, wie vielfach in der älteren Mozart-Literatur zu lesen ist, die „Krönungsmesse" KV 317, sondern die Messe in F-Dur KV 192.

Entfernung vom Hotel: ca. 20km
Parkplätze: vor Ort gratis
Detailinfos: mariaplain.at







Mozart-Gedenkstätte in St.Gilgen

An der Ischler Straße in St. Gilgen steht das heutige Bezirksgericht zu St. Gilgen, jenes Haus, in dem am 25. Dezember 1720 Mozarts Mutter Anna Maria Walburga Pertl geboren wurde. Im Jahre 1983 wurde im Bezirksgericht zu St. Gilgen ein Gedenkraum eingerichtet, in dem Porträts und Dokumente zu Mozarts Familie zu sehen sind.

Entfernung vom Hotel: ca. 20km
Parkplätze: vor Ort gegen geringe Gebühr