Die Festung Hohen Salzburg
Die Festung Hohen Salzburg, erbaut 1077 von Erzbischof Gebhard bietet mit über 14. 000 m² Baufläche einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt Salzburg. Es ist das Wahrzeichen der Stadt.
Die Festung bietet einen Audio Guide in 7 verschiedenen Sprachen an, welcher Sie durch die Fürstenzimmer, das Festungs-, Marionetten- sowie Rainer-Regiments-Museum begleitet und informiert.
Eine Besichtigung der Festung Hohen Salzburg darf bei Ihrem Salzburgaufenthalt nicht fehlen. Um Ihnen den steilen Aufstieg zur Festung zu ersparen wurde
1892 eine Standseilbahn errichtet.

Eine moderne Version dieser außergewöhnlichen
Bahn ist auch heute noch in Betrieb. Die Fahrt auf
die Festung beginnt in der Festungsgasse.
Der Eintritt und die Festungsbahn sind kostenpflichtig jedoch mit der Salzburg Card GRATIS!
Entfernung vom Hotel: ca. 17km
Parkplätze: am Park & Ride Parkplatz Süd gegen geringe Gebühr
Detailinfos: hohensalzburg.com
Geschichte
Durch Erzbischof Leonhard von Keutschach wurde die Festung Hohen Salzburg umfangreich erweitert und ist heute die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas.
Die Wurzeln dieses über 900 Jahre alten Bauwerks führen zurück in die Zeit des Investiturstreites, die Auseinandersetzung zwischen Papst und König um das Recht der Bischofsernennung. Im Zuge dieser
Auseinandersetzung ließ der papstreue Erzbischof
Gebhart von Salzburg die Wehranlagen Hohensalzburg,
Hohenwerfen und Friesach errichten.
Vorläufig vollendet wurde der Bau der Festung Hohen Salzburg unter Gebharts Nachfolger, Erzbischof Konrad I.
Immer dann wenn sich die kirchlichen Regenten des Erzbistums in ihren prunkvollen Residenzen und Palais nicht mehr sicher fühlten, führten die „Fürsterzbischöfe“ ihre Amtsgeschäfte auf der Burg weiter. So zogen sie sich auch im 15. und 16. Jahrhundert, während des ungarischen Krieges und der Bauernaufstände, worin die Stadt Salzburg verwickelt war auf die Festung Hohen Salzburg zurück. Umbauten prägten diese Zeit: der Palas wurde aufgestockt ein Zeughaus und ein Schüttkasten errichtet.
Erzbischof Leonhard von Keutschach (1495-1519) erweiterte die Festung und verlieh ihr das heutige Erscheinungsbild. Die Festung wurde durch ihn auch prunkvoll ausgestattet: herrliche gotische Schnitzerein und ornamentale Malerei schmücken den Goldenen Saal und die Goldene Stube.
An die 58 Inschriften und „Rübenwappen“ erinnern an Leonhard von Keutschach. Auch das Symbol der Festung: Der Festungslöwe hält die „Rübe“.
In der langen Geschichte der Festung Hohen Salzburg ist besonders bemerkenswert, dass keinem der Belagerer oder Feinde gelungen ist, die Festung einzunehmen.
Wenn gerade keine unmittelbare Kriegsgefahr die Stadt bedrohte wurde die Festung Hohen Salzburg auch als Kaserne und Gefängnis genutzt. Fürsterzbischof Wolf Dietrich wurde hier fünf Jahre lang, bis zu seinem Tod im Jahre 1617, von seinem Neffen und Nachfolger Markus Sittikus gefangen gehalten.
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